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Archiv für September 2009

Neue Themenspecials auf flymedic

Um den Usern von flymedic noch gezielter Informationen über die wichtigsten Themengebiete zu bieten, wurden nun die ersten Themenspecials online gestellt. Für verschiedene Kernthemen erhalten Patienten prägnant Informationen über z.B. Risiken, Vorsorge oder Nachsorge bei Behandlungen im Ausland. Ein weiteres zentrales Thema stellt “Medizintourismus” selbst dar.

Auch hierzu findet der flymedic User ein Themenspecial mit den wichtigsten Informationen. Interessant: Jedes Jahr lassen sich je nach Quelle bereits bis zu 300.000 deutsche Patienten im Ausland behandeln – meistens im Dentalbereich (Zahnersatz, Zahnimplantat, Veneers, etc.) oder in der plastischen Chirurgie (Fettabsaugung, Brustvergrößerung, Brustverkleinerung, usw.). Aber zunehmend lassen sich Deutsche auch im Ausland ihre Augen lasern (LASIK). Die beliebtesten Länder für deutsche Medizintouristen stellen neben Ungarn und Tschechien auch Spanien, Kroatien, Bulgarien, Polen und die Türkei dar.

Weitere Infos zum Thema Medizintourismus findet Ihr unter:

http://www.flymedic.de/medizintourismus

KfW Gründungsmonitor 2009

Bei der Frage, wie es derzeit um das Gründungsgeschehen in Deutschland steht, kommt man nicht um den KfW Gründungsmonitor herum. So zeigt die KfW Bankengruppe jährlich den aktuellen Status der Unternehmensgründungen in Deutschland. Laut des Gründungsmonitors 2009 verlangsamte sich in 2008 der Rückgang der Unternehmensgründungen in Deutschland. So machten sich immerhin noch knapp 800.000 Deutsche selbständig, was einen Rückgang um 7% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Etwa jeder fünfte Gründer war zuvor arbeitslos. Leider ist der Anteil innovativer Gründungen mit gerade mal 15% sehr niedrig. Immerhin sind mit den Gründungen auch etwa 450.000 vollzeitäquivalente  Arbeitsplätze entstanden. Einziger “Trost” (wenn auch ein sehr schwacher): Der Rückgang der Gründungen liegt niedriger als in den Vorjahren.

Außerdem: Gerade die Anzahl der Unternehmensgründungen aus der Arbeitslosigkeit dürfte in den ersten Monaten in 2009 hingegen angesichts der Finanzkrise angestiegen sein.

Mir stellt sich angesichts dieser ernüchternden Zahlen die Frage, warum wir nicht die Unternehmensgründung durch verschiedene Maßnahmen weiter fördern. Was genau? Wie wäre es, wenn man bereits früh in der Schule über die Chancen der Selbständigkeit informiert (auch über wie mache ich mich selbständig, was gibt es zu beachten, etc.) ? Wie wäre es, wenn man echte Equity Finanzierungsmöglichkeiten schafft oder je nach Bundesland ausbaut, um die Early Stage Finanzierung in Deutschland stärker anzukurbeln? Wie wäre es, wenn wir lokale oder regionale Netzwerke auf- und/oder ausbauen, um den Austausch zwischen den Jungunternehmern anzukurbeln (da gibt es meiner Meinung nach auch bereits ein paar interessante Beispiele in Deutschland). Und da wir Deutsche ja immer sicherheitsliebend sind: Wie wäre es, wenn man mal über die Unterstützung von gescheiterten Unternehmensgründern nachdenkt? Denn auch das zeigt der Gründungsmonitor der KfW: “Re-Starter”, d.h. Gründer, die nicht zum ersten Mal gründen, sind im Durchschnitt erfolgreicher. Zusätzlich spielt für viele potenzielle Gründer die Frage, ob man als eventuell gescheiterter Unternehmensgründer “einfach” wieder einen normalen Job als Angestellter erhält oder inwiefern ein solches Scheitern nach wie vor noch sich negativ im Lebenslauf macht, eine wichtige Rolle.

Mehr Infos über den Gründungsmonitor 2009 erhaltet Ihr unter www.kfw.de.

Banking und Currywurst mit Pommes

Ein findiger Banker hat die Finanzkrise genutzt und sich mit Pommes und Currywurst selbständig gemacht. Bereits in der vergangenen Woche berichtete n-tv.de über einen ehemaligen Banker, der nach seiner Entlassung in Zeiten der Finanzkrise einen “rollenden Imbiss” in Frankfurt gegründet hat. Thomas Brauße hat einen alten Bus zu einer “Würstchenbude” umgebaut und verkauft nun in der Nähe zu seiner alten Arbeitsstätte am Messeturm Currywürstchen und Pommes Frites. In einem Interview sagte der 44-Jährige, dass er schon immer eine Wurstbude im Finanzviertel Frankfurts vermisst hat. Vor allem seine Londoner Kollegen staunten aber nicht schlecht, als er sich tatsächlich mit dieser Idee selbständig machte. Und Zukunftspläne hat er auch schon: Currywurst DAX und als asiatische Alternative die Wurst Nikkei. Das nenne ich mutiges Unternehmertum!

Mehr hierzu findet Ihr unter:

http://www.n-tv.de/wirtschaft/dossier/Broker-gruendet-Imbiss-article487582.html

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